Es gibt immer einen Anfang....

Es ist schon verwunderlich, wie schnell
sich ein Leben einfach so ändern kann. Leider kann man es nicht mehr
ändern, wenn der Stein ins rollen kam. So denke ich mal, dass ich
mich abfinden muss. Mit der neuen Situation, Umgebung und Menschen.
Ich denke mal es ist besser wenn ich es von vorne erzähle.




Mein Name ist Mokuna Sakakibara, ich
bin die Tochter von Kōichi Sakakibara und Mei Sakakibara, und ich
bin 15 Jahre alt. Bis vor einer Woche hatten wir noch in Tokio
gelebt, als jedoch mein Großvater erkrankt war, sind wir extra wegen
ihn nach Yomiyama. Dieser Ort ist zu Tokio kein Vergleich, er ist es
noch nicht einmal Wert. Jedoch will sich mein Vater um ihn kümmern.
Es ist zwar nicht schön hier in den Haus, aber wir können ihn ja
nicht alleine lassen. Eine Woche hatte ich noch Zeit, um mich an die
Umgebung zu gewöhnen, bis ich in die Schule gehen kann.




Als ich meine ganzen Notizen zu Papier
gebracht hatte, war der 15. April. Ein Montag. Eigentlich war es ein
ganz gewöhnlicher Montag, jedoch wirkten meine Eltern seit den
Besuch meiner neuen
Mitschüler irgendwie anders. Eigentlich sind für
Jugendliche meines Alters die Eltern immer eigenartig, deswegen hatte
ich mich nicht wirklich darum gekümmert.




Früh am Morgen machte ich mich auf den
Weg zu meiner neuen Schule und zu meiner neuen Klasse. Eigentlich
hatte ich seit den Besuch meiner neuen Mitschüler ein gutes Gefühl,
und ich hoffe es wird auch so bleiben. Ich Besuche die gleiche Schule
wie meine Eltern, wo sie sich kennengelernt hatten und bin auch noch
in der selben Klasse. Es handelt sich um die Yomiyama-Mittelschule
und ich gehe in die 9-c.




Gerade betrat ich den Schulhof, da
hatte mich schon mein neuer Klassenlehrer begrüßt. Sein Name war
Umehara Kuruko. Wir waren gerade auf den weg zum Klassenzimmer und
unterhielten uns, jedoch passte mir etwas nicht. Und zwar das
Gesprächsthema. Er sagte: "Ich muss dich dringend darum bitten,
dass du die Klassenregeln befolgst." Zwar sagte er dies in einen
ruhigen Ton, jedoch sagten das meine Eltern einige Tage auch zuvor.
Irgendwas stimme da nicht, ich wusste zwar noch nicht was, aber ich
denke das ich dies bald erfahren werde. Kurz danach standen wir auch
schon vor den Klassenzimmer und betraten es auch zusammen. Alle sahen
ziemlich normal aus, außer eine Person. Der Junge saß am äußersten
Platz. Alleine. In der letzten Reihe. Jedoch blickte ich dann schnell
in die ganze Klasse und stellte mich vor. Ich bekam mitten im Raum
einen Platz zugeteilt.




Der Unterricht im allgemeinen verlief
ruhig und normal. Die Schüler waren auch nett zu mir, unterhielten
sich normal mit mir, als wenn ich schon ewig da gewesen wäre. Es war
gerade eine längere Pause und viele Mitschüler von mir standen um
mich herum, jedoch musste ich wieder zu den Platz blicken. Da wo der
Junge saß. Und da konnte ich nicht einfach still schweigen. "Sagt
mal...", fing ich an zu sprechen und blickte zu den leeren
Platz. "Wer ist eigentlich der Junge der da vorhin gesessen
hatte? Er war die ganze Zeit alleine..." Jedoch blickten mich
meine Mitschüler verwirrt an. "Sakakibara-chan, da hinten sitzt
keiner. Da saß noch nie einer." Meinte ein anderer Junge zu mir
ernst. Ich blickte ihn verwirrt an und dann wieder zum Platz. Ich
kann mir doch nicht einbilden, dass irgendeine Person da sitzt. Ich
bin ja nicht verrückt. Jedoch kam ich mir langsam so vor, da jeder
meinte das der Platz dort frei ist.




In den letzten beiden
Unterrichtsstunden hatte ich dann Sportunterricht und saß auf der
Bank. Ich konnte nicht mit machen, da ich mir vor einigen Wochen
einen Bänderriss zugezogen hatte. Jedoch saß ich nicht alleine da,
denn ein anderer Mitschüler hatte sich erst vor kurzen den linken
Arm gebrochen. Wir unterhielten uns, jedoch fühlte ich mich noch so
beobachtet. Von der Seite erkannte ich, dass dieser Junge wieder da
stand. Er war ziemlich weit entfernt und beobachtete die anderen
Mitschüler. Mir war nicht aufgefallen, dass er nicht beim Sport da
war. Eigentlich war das eigenartig für mich, da ich eigentlich immer
jeden im Blick hatte. Jedoch schien er so unsichtbar. Mein Mitschüler
musste gerade beim Sprinten Zeit stoppen, so ging ich zu ihn und
sprach ihn an. "Hey...." Meinte ich leise und blickte ihn
an. Eine ganze weile schwieg er mich an und beobachtete die
Mitschüler. Doch dann antwortete eher. "Sprich mich nicht an,
sonst wird dir noch ein Unheil passieren." Seine Antwort war
ziemlich kühl und direkt. Doch warum sollte ich mit den nicht reden,
und wieso sollte ein Unheil passieren, wenn ich mit ihn spreche. Es
ist doch nur eine Unterhaltung. Als ich wieder ansetzen wollte zu
sprechen, drehte er sich einfach weg und ging. "Sakakiraba-san!"
Rief der Lehrer. Sofort drehte ich mich um. "Kannst du bitte mal
die Rechen bringen? Wir machen gleich Hochsprung." Meinte der
Lehrer nur. Ich nickte einfach nur und blickte nochmal zu den Jungen,
jedoch war er weg. Wer war dieser Junge nur, und wieso meinte jeder
das es ihn nicht gibt. Ich kann mir das ja nicht einbilden. Außerdem
was hat das mit diesen Regeln auf sich? Ich verwarf diesen Gedanken
und kümmerte mich um die Sachen. Schnell vergingen auch diese
Stunden und ich machte mich nach Hause. Zwar wirkte ich zu meinen
Eltern ziemlich normal, jedoch kreisten mir immer noch dieser Junge
und die Klasse in meinen Kopf rum. An den Tag fragte ich mich
wirklich ob ich verrückt bin oder nicht. Jedoch werde ich bald mehr
erfahren. Das hoffe ich zu mindestens.

6.8.13 01:00

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