Begonnene Recherchen - Der Fluch

Der 30. April, Dienstag.

Der tot von Sanjo lag schon mehrere Tage zurück, trotzdem erinnere ich mich noch immer genau daran wie es passiert war. Ich glaube auch nicht das ich dieses Ereignis so schnell vergessen werde. Da bin ich mir sicher. Jedoch wollte ich nicht auf das hinaus.

Immer noch mache ich mir über das Gedanken was Kei den Tag gesagt hatte. „Es hatte begonnen...“ Leider bin ich noch nicht mit meinen Recherchen weiter gekommen. Jedoch schienen meine Klassenkameraden immer ruhiger zu werden, als ob sie Angst hätten. Den Jungen hatte ich in dieser Zeit immer nur flüchtig gesehen, außer heute. Heute war er den ganzen Tag im Unterricht. Deswegen hatte ich mir was vorgenommen. Ich wollte ihn einfach nach den Unterricht nach laufen, vielleicht erfahre ich von ihn mehr.

Doch will ich erst zu den Vergangen Tagen etwas erzählen. Immer öfter war ich zu Besuch eines Klassenkameraden. Sein Name war Sawano Ritsu und hatte mich schon mit seiner ganzen Familie angefreundet. Ich vermute mal, dass er etwas von mir will, sonst würde er nicht jeden Tag wollen das ich zu ihn komme. Seine Mutter ist Inhaberin eines Restaurants und mit ihr habe ich mich immer mal außerhalb meiner Freizeit getroffen.

Eines Tages...

„Sawano-san? Ich habe mal eine Frage.“ Fing ich leise an und saß in der Theke. An diesen Tag war es mal wieder ziemlich leer, was eigentlich selten ist. „Was los Moku-chan?“ Fragte sie wie immer mit einen sanften lächeln auf ihren Lippen. „Nun ja... Es ist eigenartig in dieser Klasse, jeden Tag scheinen meine Klassenkameraden mehr Angst zu bekommen und sind über vorsichtig. Auch Ritsu. Außerdem scheinen alle ein großes Geheimnis vor mir zu haben und ich weiß noch immer nichts über die Klassenregeln... Können Sie mir da irgendwie helfen?“ Ich blickte sie an und Sawano-san überlegte. „Jetzt wo du es sagst. Ritsu ist immer schon da, wenn ich den Laden schließe. Das war vorher nicht der Fall. Jedoch weiß ich da nicht viel darüber Bescheid, was das mit eurer Klasse ist. Ritsu ist da auch immer kurz angebunden, wenn ich Frage wie es war. Das kam seit diesen tragischen Unfall mit Sanjo-chan. Aber ich kann versuchen etwas raus zu bekommen....“ Meinte Sawano-san ruhig und schenkte mir gerade ein Glas Wasser ein. „Vielen Dank. Kennen sie eigentlich den Jungen aus unserer Klasse Tozawa Kei?“ Fragte ich anschließend noch, jedoch schüttelte sie nur den Kopf. Natürlich meinte sie, dass sie Ritsu mal fragen wollte und ich gab ihr meine Handynummer.

Gerade war der Unterricht vorbei und ein paar Klassenkameraden wollten mal mit mir alleine reden. Es waren Hasegawa Kaito und Tanaka Len. Wir standen etwas abseits von den Ausgang. „Mokuna, wir müssen dir was über die Klasse sagen. Wir können es ja nicht länger verschweigen.“ Fing Kaito an. „Nun ja, es gibt einen Fluch über unsere Klasse.... Das heißt das...“ Meinte Len und auf einmal stieß Miyoshi Sawako hinzu. „Über was redet ihr?“ Fragte sie kühl. „Die beiden wollten mir etwas über unsere Klasse sagen...“ Meinte ich ehrlich zurück. Jedoch lies Sawako die beiden nicht weiter sprechen und zog die beiden zur Seite. Ich war kurz davor etwas über diese Geheimnisse zu erfahren. Jedoch schien Sawako irgendwas dagegen zu haben. Aus den Augenwinkel erkannte ich Kei, der gerade durch das Schulhof ging. „Ich geh mal!“ Meinte ich nur schnell und folgte Kei schnell. Wenn Sawako das verhinderte, dann bekomme ich vielleicht die Antworten von ihn. Zum Glück schien mich keiner aufzuhalten. Mir kam es so vor, als ob ich Kei durch die ganze Stadt verfolgte. Gerade bog ich schnell noch in eine Gasse ein, wo Kei gerade rein ging, jedoch war er nicht mehr da. „Wa...was?“ Meinte ich leise zu mir und sah mich um. Ich sah mich an einer Abzweigung wieder und ging einfach den Berg hoch, der zu meiner linken war. Oben auf den Berg angekommen, war ich wohl an einen älteren Stadtteil angekommen und blickte mich um. Es sah so aus, als ob ich gerade durch so eine verlassene Stadt laufen würde. Es war keiner zu sehen und es herrschte toten Stille. Von weiten erblickte ich ein größeres Gebäude und sah von weiten ein Schaufenster. Im Schaufenster waren Dekorationen zu sehen, oder es war ein Laden für komische Leute. Damals hatte ich eine Freundin, die als Deko in ihren Zimmer Totenköpfe hatte und nun sehe ich vor mir ein ganzes Skelett auf den Boden liegen in einer Pose. Eigentlich begeisterte ich mich für solche Sachen, jedoch konnte ich es jetzt nicht. Auf einmal klingelte mein Handy und ich nahm ab. „Ja?“ „Hey Schatz. Wo bleibst du?“ Fragte meine Mutter und ich seufzte. „Ach ich habe mir gerade die Stadt angesehen. Ich werde heute Abend wieder zu Hause sein. Versprochen.“ Meinte ich freundlich und blickte mir das Skelett an. „Ich lege nun auf. Bis später Mum.“ Ich steckte mein Handy wieder ein und ging in den Laden. „Guten Tag meine Dame. Eigenartig so eine junge Dame hier zu sehen. Jedoch kannst du dich ruhig umschauen.“ Meinte eine Frau. Ich nickte einfach nur zum Dank und sah mich um. Es war ganz schön beeindruckend. Jedoch hielt mich nicht viel hier, also machte ich mich dann wieder nach draußen und blickte in den Himmel. „Wo ist dieser Kei nur...“ Fragte ich mich selber leise, als ich dann Schritte von einer Treppe vernahm und er dann neben mir stand. „Tozawa-kun“ Meinte ich nur und drehte mich zu ihm. Er wollte gerade an mir vorbei gehen, als ich ihm am Arm packte. „Warte!“ „Ich habe dir nichts zu sagen.“ Meinte er nur kühl. „Ihr wollt mich wirklich alle dumm sterben lassen? Keiner sagt mir was los ist... was soll der sch...“ Auf einmal klingelte wieder mein Handy und ich nahm ab.

„Ja?“ „Hier ist die Mutter von Ritsu. Nun ja es geht um das was du mich gefragt hattest. Ritsu hatte mir nichts gesagt, jedoch wo ich ihn auf den Jungen angesprochen hatte. Er hatte sich komisch verhalten. Er meinte es gibt keinen der so heißt.“ Meinte Sawano-san. Im Hintergrund hörte man das sie den Laden gerade schließen wollte und Stühle auf die Tische gestellt wurden. „Aber.... das geht doch nicht...“ Meinte ich leise und lies Kei los. Er blickte mich noch eine weile an. „Nun ja, Ritsu hatte das behauptet. Auf jedenfall schien er Angst zu haben. Ich denke es ist besser wenn du dich in Acht nimmst. Warte mal kurz. Ich will den Laden nur schnell schließen...“ Meinte Sawano-san nur und öffnete gerade die Tür. Vom Handy konnte man einen LKW hören, der gerade zu Bremsen schien. Jedoch was eigenartig war, es kam bedrohlich nahe. Man hörte am Ende nur noch reifen quietschen und es schien irgendwas zusammen zu fallen. Es war sehr laut gewesen im Hintergrund. „SAWANO-SAN?!“ Schrie ich durchs Telefon. Keine Antwort. Das Poltern hatte sich gelegt und wieder schrie ich Sawano-san durch das Telefon. Noch immer keine Antwort. Nach einer Minute war der Anruf beendet. Immer noch starrte mich Kei an, bis ich das Telefon aus der Hand nahm und in die Tasche steckte. „Ich sagte dir doch, dass du mich in ruhe lassen sollst. Komm mit...“ Meinte er dann nur ruhig. Wir gingen wohl in die Wohnung wo er lebte und er machte mir erstmal Tee. Die ganze Zeit hatte ich kein Wort raus bekommen, wobei ich ihn nun hätte ausfragen können.


1. Mai. Mittwoch.

Ich ging wie jeden Tag in die Schule, jedoch fehlte heute Ritsu. Wie ich vermutet hatte war seine Mutter gestern gestorben. Innerlich hatte ich gehofft das sie lebt.

Der Unterricht verlief ruhig und nichts passierte. Kei fehlte auch wieder. Nach den Unterricht machte ich mich zur Bibliothek und blickte mir die Klassenlisten durch. Es war eigenartig, dass in so einen kurzen Zeitraum 2 Personen starben. Deswegen musste ich Nachforschen. Ich blickte durch die Klassenlisten der vergangenen Jahrgänge und merkte etwas. Unter manchen Jahrgängen stand eine Zusätzliche Person da, auch bei den Jahrgang meiner Eltern. Auch sind in fast jeden Jahrgängen Schüler gestorben. Das konnte kein Zufall mehr sein. „Sakakibara-san? Kannst du mal ins Lehrerzimmer kommen?“ Fragte ein Lehrer und ich nickte. Ich legte die Klassenlisten wieder weg und folgte den Lehrer. Dort wurde ich komischerweise von Polizisten verhört. Jedoch konnte ich ja nicht viel sagen, ich wusste ja selber nicht was da wirklich passiert war. Als ich dann endlich entlassen wurde, wollte ich mich auf den Heimweg machen und traf noch einen Mitschüler von mir. Kurosaki-kun. „Kann ich mit dir nach Hause gehen?“ Fragte ich, erst zögerte er, doch dann ging er mit mir mit. „Kurosaki-kun? Kann ich dich um etwas bitten?“ Fragte ich ruhig und er blickte mich an. „Um was?“ Fragte er zögernd. „Kannst du mir die Klassenliste von diesen Jahr geben?“ Fragte ich ruhig und blickte gerade aus. „Hast du die nicht bekommen? Ich kann dir eine Kopie zu morgen machen.“ Meinte er ruhig. Den ganzen Weg schwieg er. Als wir uns dann verabschieden meinte er nur noch. „Es tut mir leid Sakakibara-chan.“ Und ging einen anderen Weg. Ich wusste nicht was ihn leid tat, jedoch wollte ich auch nicht hinterher und nach fragen. Ich kann ja ihn morgen noch fragen. Also machte ich mich nach Hause und machte die Hausaufgaben und schlief ein.


6.8.13 01:04

Letzte Einträge: Es gibt immer einen Anfang...., Tozawa Kei - der nicht existierende Junge , Die nicht existierenden - Fluch der Klasse 9c

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen